Die Benelux-Überarbeitung in Euro Truck Simulator 2 nimmt weiter Fahrt auf – und diesmal steht eine Stadt im Fokus, die viele von uns aus zahllosen virtuellen Touren kennen: Groningen. Doch was SCS Software hier abliefert, ist kein kleines Facelift. Es ist ein kompletter Neubau von Grund auf – und genau das spürt man.

Aus unserer Sicht bei SimFM 1 ist das mehr als nur eine Kartenaktualisierung. Es ist ein klares Signal: ETS2 wird langfristig modernisiert – strukturell, infrastrukturell und atmosphärisch.

Eine Stadt mit Geschichte – und jetzt mit neuem Detailgrad

Groningen gilt als inoffizielle „Hauptstadt des Nordens“ in den Niederlanden. Historisch rund um den Fluss Hunze gewachsen, entwickelte sich die Stadt früh zu einem wichtigen Handels- und Transportknotenpunkt.

Mit dem Benelux Rework wird diese Rolle nun deutlich stärker im Spiel abgebildet. Die Map-Designer haben nicht einfach Texturen ersetzt – sie haben die Stadt neu gedacht, neu strukturiert und näher an ihr reales Vorbild gebracht.

Was sofort auffällt:Die Stadt wirkt moderner, klarer strukturiert und realistischer eingebettet in das Verkehrsnetz

Die N7 – Realismus auf einem neuen Level

Ein Highlight des Reworks ist ohne Zweifel die präzise Umsetzung der N7-Ringstraße. Besonders spannend: Der reale unterirdische Abschnitt dieser Straße wurde ebenfalls ins Spiel integriert.

Das ist nicht nur optisch ein Upgrade – es verändert das Fahrgefühl in der Stadt. Verkehrsführung, Ein- und Ausfahrten, Fluss der Streckenführung – alles wirkt organischer und näher an der Realität.

Für uns bei SimFM 1 ist genau das der Kern solcher Reworks:Immersion entsteht nicht nur durch Grafik – sondern durch glaubwürdige Infrastruktur.

Wirtschaft & Industrie – Mehr als nur Kulisse

Groningen wurde auch wirtschaftlich massiv aufgewertet. Spieler dürfen sich auf neue Lieferziele freuen, darunter:

Möbelhäuser

Logistikdepots

Lebensmittellager

Ein modernes Zuckerfabrik-Komplex am Stadtrand

Gerade die Zuckerproduktion passt perfekt in die Region. Der Norden der Niederlande ist traditionell stark im Zuckerrübenanbau – und diese industrielle Identität findet jetzt endlich auch im Spiel ihren Platz.Das bedeutet für uns Trucker:Mehr abwechslungsreiche Fracht. Mehr regionale Authentizität. Mehr Gründe, Groningen gezielt anzusteuern.

Innenstadt-Flair & Wahrzeichen

Wer sich Richtung Zentrum bewegt, fährt entlang des historischen Verbindingkanaal.Hier zeigt das Rework seine atmosphärische Stärke:Hauptbahnhof detailgetreu eingebunden

Busbahnhof realistisch platziert

Das architektonisch auffällige Groningen Museum

Gerade das Museum ist ein spannender Kontrast: moderne, farbintensive Architektur trifft auf klassische niederländische Backsteinoptik. Diese Mischung sorgt für visuelle Abwechslung – etwas, das wir bei ETS2-Reworks besonders begrüßen.

Typisch Niederlande: Wasser, Brücken, Charakter

Natürlich darf eines in Groningen nicht fehlen:Kanäle, Wasserwege und Zugbrücken.Die Stadt verwebt Straßen und Wasser auf eine Weise, die sofort „Niederlande“ schreit. Dieses Zusammenspiel aus Infrastruktur und Wasserlandschaft wurde deutlich aufgewertet – und sorgt für genau dieses Gefühl, das man in älteren Map-Versionen manchmal vermisst hat.

SimFM 1 Einschätzung

Aus unserer Sicht zeigt das Groningen-Rework drei wichtige Dinge:

SCS investiert weiter in die Kernkarte.

Alte Gebiete werden nicht vergessen.

Realismus und Wirtschaft gehen Hand in Hand.

Gerade für langjährige ETS2-Spieler ist das ein starkes Zeichen. Benelux war lange optisch und strukturell veraltet – nun bekommt die Region endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdient.

Und wenn Groningen diesen Standard setzt, dürfen wir auf weitere Städte im Benelux-Rework richtig gespannt sein.

Wir bleiben natürlich für euch dran hier bei SimFM 1.

Wie findet ihr das Rework?

Freut ihr euch auf Groningen 2.0?

Schreibt es uns in den Discord – wir sprechen drüber in der nächsten Sendung!