Mit Farming Camp haben Publisher Soedesco und Entwickler Innerfire Studios ein neues Spiel angekündigt, das bekannte Farming-Mechaniken mit einer erzählerischen Adventure-Struktur verbindet. Der Titel erscheint für PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch, ein konkreter Releasetermin steht aktuell allerdings noch aus. Einen ersten Eindruck vom Spiel liefert bereits ein offizieller Trailer.
Statt klassischer Hof-Alleinwirtschaft setzt Farming Camp auf ein gemeinschaftliches Camp-Konzept, das sowohl spielerisch als auch erzählerisch neue Akzente setzen soll.
Eine Geschichte rund um Teamarbeit und Camp-Leben
Im Mittelpunkt steht Alessandra, eine junge Nachwuchskraft, die ihre ersten Schritte im Evertree Farming Camp macht. Gemeinsam mit zwei weiteren Farmhelfern übernimmt sie die Bewirtschaftung einer kleinen, aber lebendigen Anlage. Anders als in vielen klassischen Farming-Simulationen liegt der Fokus dabei nicht nur auf Effizienz und Ausbau, sondern auch auf Charakteren, Beziehungen und Alltagssituationen innerhalb der Campgemeinschaft.
Spieler übernehmen die Rolle von Alessandra, koordinieren Aufgaben im Team, teilen Arbeiten zu und sammeln Punkte, um sich im internen Wettbewerb der Farmteams durchzusetzen. Dieser Wettbewerbsaspekt verleiht dem Spiel eine zusätzliche Motivationsebene, ohne den entspannten Grundton zu verlieren.
Ressourcenmanagement trifft auf erzählerische Elemente
Farming Camp kombiniert klassisches Ressourcenmanagement mit Story-getriebenen Momenten. Zwischen der Pflege von Feldern, der Versorgung von Tieren und dem Fischen in umliegenden Gewässern entwickeln sich kleine Szenen, Dialoge und humorvolle Situationen, die das Camp-Leben greifbar machen. Übungen, Kurse und kleinere Herausforderungen sorgen für Abwechslung und strukturieren den Tagesablauf.
Dabei entsteht ein stetiger Wechsel aus Arbeit, Planung und sozialen Interaktionen – ein Ansatz, der besonders Spieler ansprechen dürfte, die sich nicht ausschließlich auf Zahlenoptimierung konzentrieren wollen.
Handgezeichnete Welt und zugängliches Gameplay
Optisch setzt Farming Camp auf eine handgezeichnete 2D-Top-Down-Perspektive, die an klassische Indie-Adventures erinnert. Die Welt ist bewusst übersichtlich gehalten und lädt zum Erkunden ein, ohne zu überfordern. Neben den Kernaufgaben sorgen kurze Minispiele für zusätzliche Auflockerung, etwa beim Holz hacken, Kochen oder der Zubereitung von Mahlzeiten für das Camp.
Diese spielerischen Einlagen unterbrechen die Routine sinnvoll und tragen dazu bei, dass Farming Camp einen kurzweiligen, leicht zugänglichen Charakter entwickelt – ideal auch für jüngere Spieler oder Fans entspannter Simulationen.
Einordnung: Weniger Hardcore, mehr Atmosphäre
Im Vergleich zu komplexen Genre-Vertretern wie Farming Simulator oder Story of Seasons positioniert sich Farming Camp klar als Hybrid aus Simulation und Adventure. Der Titel scheint weniger auf Realismus und Detailtiefe abzuzielen, sondern vielmehr auf Charme, Teamdynamik und erzählerische Abwechslung.
Mit Soedesco als Publisher steht zudem ein Unternehmen hinter dem Projekt, das bereits Erfahrung mit stilistisch eigenständigen Indie-Titeln hat. Ob Farming Camp langfristig überzeugen kann, wird sich zeigen – das Konzept deutet jedoch auf ein Spiel hin, das bewusst andere Wege geht als klassische Farming-Giganten.
Release noch offen
Einen konkreten Veröffentlichungstermin haben Publisher und Entwickler bislang nicht genannt. Klar ist jedoch: Farming Camp befindet sich in Entwicklung und soll auf allen großen Plattformen erscheinen. Weitere Informationen, Gameplay-Details und ein möglicher Release-Zeitraum dürften in den kommenden Monaten folgen.
Für Fans von entspannten Simulationen, Charakter-getriebenen Spielen und kurzweiligen Adventure-Elementen könnte Farming Camp schon jetzt einen Blick wert sein.

