Lkw fahren, Felder bestellen, Häuser bauen, Waren transportieren, mit Freunden am Lagerfeuer sitzen und sich vom Hilfsarbeiter bis zum Firmenchef hocharbeiten – genau das verspricht Hard Worker.
Der neue Titel von REGION 23 sorgt aktuell für Aufmerksamkeit auf Steam, denn das Konzept klingt wie ein Traum für Fans von Lebens- und Arbeitssimulationen. Während die meisten Simulatoren sich auf einen einzelnen Beruf konzentrieren, verfolgt Hard Worker einen deutlich größeren Ansatz: Hier soll eine komplette virtuelle Arbeitswelt entstehen.
ETS 2, Farming Simulator und Bau-Simulator in einem Spiel?
Genau das scheint die Idee hinter Hard Worker zu sein.
Spieler starten mit einfachen Jobs und verdienen sich ihren Lebensunterhalt in einer großen Online-Welt. Zur Auswahl stehen unter anderem Tätigkeiten als Fernfahrer, Landwirt, Bauarbeiter oder Lagerarbeiter. Mit zunehmender Erfahrung sollen neue Karrierestufen, Fahrzeuge, Maschinen und Möglichkeiten freigeschaltet werden.
Wer lieber lange Touren fährt, könnte sich wie in Euro Truck Simulator 2 hinter das Steuer eines schweren Lastwagens setzen. Fans des Farming Simulator dürfen Felder bearbeiten, ernten und landwirtschaftliche Maschinen bedienen. Gleichzeitig sollen auch Bauarbeiten, Transportaufträge und weitere Berufe Teil der Spielwelt sein.

Eine riesige Online-Welt statt einzelner Missionen
Der vielleicht spannendste Punkt: Hard Worker ist kein klassischer Einzelspieler-Simulator.
Laut Entwickler entsteht eine persistente Multiplayer-Welt, in der Spieler gemeinsam arbeiten und voneinander abhängig sind. Der Mähdrescherfahrer liefert die Ernte an den Lkw-Fahrer, Bauarbeiter errichten gemeinsam neue Strukturen und andere Spieler kümmern sich um Transport und Logistik.
Damit erinnert das Konzept eher an ein MMO als an einen gewöhnlichen Simulator.
Zusätzlich soll es Jahreszeiten, wechselnde Tageszeiten, Dörfer, Städte, Felder, Flüsse und eine lebendige offene Welt geben. Wer Feierabend hat, kann sogar angeln, ein Haus kaufen oder gemeinsam mit Freunden am Lagerfeuer entspannen.

Vom einfachen Arbeiter zum Unternehmenschef
Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Karrieresystem.
Spieler beginnen mit einfachen Tätigkeiten und arbeiten sich Schritt für Schritt nach oben. Aus dem Hilfsarbeiter wird ein Vorarbeiter, später vielleicht sogar ein Manager oder Unternehmer mit eigenem Betrieb. Dieses langfristige Fortschrittssystem soll dafür sorgen, dass sich jede investierte Spielstunde auszahlt.

Klingt zu gut, um wahr zu sein?
Genau diese Frage wird aktuell auch in der Community diskutiert.
Auf Reddit und in Simulator-Foren zeigen sich viele Spieler begeistert von der Idee. Gleichzeitig gibt es aber auch Skepsis. Einige Nutzer befürchten, dass das Projekt zu ambitioniert sein könnte und fragen sich, ob alle angekündigten Systeme am Ende tatsächlich die gewünschte Tiefe erreichen werden. Andere vergleichen das Spiel bereits mit einer Mischung aus ETS 2, Farming Simulator und Motor Town, wollen aber zunächst echtes Gameplay abwarten.

Noch ohne Release-Termin
Aktuell befindet sich Hard Worker noch in Entwicklung. Einen konkreten Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht. Auf Steam kann das Spiel allerdings bereits auf die Wunschliste gesetzt werden. Nutzerbewertungen existieren derzeit ebenfalls noch nicht.

Fazit
Hard Worker könnte eines der interessantesten Simulator-Projekte der kommenden Jahre werden. Die Vorstellung einer riesigen Online-Welt, in der Fernfahrer, Landwirte, Bauarbeiter und Unternehmer gemeinsam eine funktionierende Wirtschaft aufbauen, klingt nach etwas, das es in dieser Form bisher kaum gegeben hat.
Ob daraus tatsächlich das „ultimative Arbeitsleben-MMO“ wird oder ob sich das Projekt am Ende übernimmt, wird sich erst nach dem Release zeigen. Das Potenzial für einen Überraschungshit ist jedoch definitiv vorhanden.

